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Mein Jahresrückblick 2025

Soundtrack des Jahres: Meine Playlist 2025

2025 war wie ein Sneak Preview im Kino: Du kaufst eine Karte aber weisst nicht, welcher Film gezeigt wird. Ein Wechselbad der Gefühle. Highlights und zauberhafte Begegnungen wechselten sich ab mit Meldungen aus der Welt, die plötzlich Kopf stand. Manchmal wusste ich wirklich nicht, ob es ein schlechter Film oder ein Traum war, in den ich hier geraten bin. Und dann gab es die Highlights, die zu schön waren, um wahr zu sein. Bei allem, was im letzten Jahr passiert ist:

Das schönste Gefühl von allen ist zu wissen, dass ich damit nicht alleine bin.

Danke an alle, die in diesem Jahr an meiner Seite waren – und blieben❣️

MIT MUSIK GEHT ALLES BESSER

Die Achterbahn der Gefühle kann ich am besten mit der passenden Musik beschreiben.

Egal wo ich war – Musik oder Podcasts hatte ich immer auf den Ohren. Ob Reisen zu Fotoshootings oder bei meinen täglichen 10000-Schritte Spaziergängen – ohne Kopfhörer ging gar nichts. (Allein in 2025 habe ich 3x neue Kopfhörer gekauft, weil die Dinger manchmal einfach verschwinden.

Weil mit Musik alles besser geht, starte ich meinen Jahresrückblick diesmal mit einer Playlist.

Sie beschreibt mein Jahr in Songs. Melodien, die mich in diesem Jahr begleitet haben oder die Stimmungen oder Ereignisse beschreiben, für die Worte manchmal fehlen. Denn auch Musik speichert Erinnerungen. So entstand mein Soundtrack für die letzten 12 Monate.

Ein bunter Mix, der beschreibt, wie sich mein Jahr angefühlt hat:

Mal laut, mal leise, mal nachdenklich, mal wild und melancholisch. Die Playlist beschreibt meine Reise durchs Jahr und quer durch Europa – zwischen Berlin, Palma, fränkischer Schweiz, Bodensee und Zürich.

Wenn du wissen möchtest, wie sich mein Jahr angehört hat, hör gern mal rein.

Mein Jahr 2025 in Zahlen

Ich bin kein Zahlenmensch, aber dieses Jahr hat mir gezeigt, dass nicht nur große, sondern auch die kleinen Zahlen zählen. Eine Zahlenkombination war sogar der Grund dafür, dass mein Leben seit September 2025 Kopf steht! Doch dazu später.

HAPPY 56!

Ich spreche selten über mein Alter. Aber dieser Geburtstag hat mich wachgerüttelt.
Nach 5 Jahren in den wilden Fünfzigern komme ich immer mehr bei MIR an. Das fühlt sich richtig gut an.

Und doch sind da immer noch Dinge, die mich zurückhalten.
Weil ich sie viel zu lange akzeptiert habe.

Versteh mich nicht falsch:
Mir geht es nicht um Selbstoptimierung, sondern um einen neuen, inneren Filter:

Was tut mir gut – und was darf gehen?

Ab 50 ticken die Uhren anders.
Und ich frage mich, wie lange ich mir noch die alte Geschichte erzählen soll, warum ich XY jetzt gerade nicht ändern kann…WANN wenn nicht JETZT?!

Was ich mir am 5. Dezember geschenkt habe, war kein Wellness-Tag, sondern ein radikaler CUT.
Eine ehrliche Bestandsaufnahme mit mir selbst und der Frage:
Wie lange will ich eigentlich noch warten, Dinge zu ändern, die mir nicht guttun – und mich am echten Wachstum hindern?

Fakt ist: Ab 50 haben wir keine Zeit mehr für Kompromisse und Herumgeeiere…
Deshalb habe ich am 5.12.25 eine mutige Entscheidung getroffen und lasse los, was nicht mehr zu meiner neuen Version als Frau, Freundin, Mama und Unternehmerin passt – und setze ab sofort neue Standards.

Mein Geschenk an mich selbst, meine Zukunft und mehr inneren Frieden:

❌ PEOPLE PLEASING
: JA sagen, obwohl ich NEIN meine.


👉 Neuer Standard: GRENZEN SETZEN.
Frühzeitig spüren und klar kommunizieren.

❌ KONKURRENZDENKEN…
ist eine Illusion. Wer anderen nicht die Steigbügel hält, darf gehen.


👉 Neuer Standard:

Gemeinsam wachsen = TEAM LOVE. Ich hole mir Unterstützung, BEVOR mir alles über den Kopf wächst.

❌ FOMO
: Die Angst, etwas zu verpassen, wenn ich nicht 24/7 online bin.


NEUER STANDARD 2025: FOKUS statt FOMO.

Nach fast 15 Jahren Dauerbeschallung bei Social Media und Content Creation spüre ich sie immer deutlicher:

Die Social Media Müdigkeit.

Obwohl mir der Social Media Zirkus schon seit Jahren auf den Keks geht, habe ich lange mitgespielt. Selbst, wenn ich nur mal schnell einen Beitrag posten oder etwas Teilen will, sind 2 Stunden um wie nix. Die Welt in meinem Kopf dreht sich mit 1000 Eindrücken, die ich nicht bewusst ausgesucht habe. Katastrophenmeldungen, KI-Slop und Fake News grätschen in mein Bewusstsein. Dabei wollte ich meine Community doch nur mit meinen Posts berühren und mit ihnen in den Austausch gehen…

Die Sozialen Netzwerke haben sich 2025 radikal verändert: Algorithmen spielen mit unserer Reichweite Pingpong. Stundenlang und mit viel Liebe erstellte Posts bekommen kaum Resonanz – trotz hochwertiger Inhalte. Eine Insta-Story ist gerade mal 24 Stunden online und verschwindet dann im Social Media Nirvana. Ich stecke seit Jahren viel Zeit und Kreativität in meine Beiträge. Doch wenn ich sehe, dass sie nur wenige Menschen erreichen, muss ich mich als Unternehmerin fragen: Erreiche ich meine Zielgruppe über diesen Weg überhaupt noch? Oder sind alle anderen nicht genauso müde vom endlosen Scrollen wie ich?

2025 hat mich gelehrt, dass ich neue Wege gehen darf. Nach 12 Jahren bei Instagram habe ich es auf 2000 Follower geschafft – teils hart erkämpft mit endlosen Reel-Challenges und mühsamen Reichweiten-Boost-Methoden.

Ja, ich habe über Instagram KundInnen gewonnen.

Ja, es hat Spass gemacht, Storys zu basteln und die vielen Tools auszuprobieren.

Doch je mehr ich mich mit meiner Zielgruppe, meinen Soul-Clients austausche, umso mehr wird mir klar, dass ich nicht die Einzige bin, die diese Müdigkeit spürt.

Im Grunde sind viele nur noch bei Insta & Facebook, weil es bequem ist – und weil sie kaum Alternativen kennen. Oder weil der Umzug zusätzliche Arbeit bedeutet. Dabei muss das doch auch leicht gehen…

Deshalb habe ich mir in diesem Jahr auf die Fahne geschrieben, genau diese Alternativen zu finden. Ich möchte eine Sichtbarkeitsstrategie, die sich leicht und entspannt anfühlt – ohne Reichweitenjagd und Algorithmus-Hürden.

Also habe ich mich auf die Suche gemacht nach Formaten, die langfristig funktionieren, mit einer längeren Halbwertzeit als eine Insta-Story. Ich wollte meine Soul-Clients über einen entspannten Weg erreichen und ihnen dann zeigen, wie sie diese Methoden selbst anwenden können. Und wie bei jeder Reise habe ich alte Bekannte getroffen und neue Perspektiven entdeckt. Es fühlt sich an wie eine Abenteuerreise zu neuen Ufern: Ich entdecke eine neue Art von Sichtbarkeit, die sich nicht mehr nach einer Jagd anfühlt, sondern nach einem entspannten – und altersgemässen Spaziergang, auf dem ich ganz bewusst eine Menge Menschen treffe, die zu mir passen.

Ein Teil dieser Strategie ist LinkedIn. Die Plattform entspricht meiner Art zu Netzwerken und in Verbindung zu sein, ohne tausend Ablenkungen. Hier entstehen echte Verbindungen, die ich mir über Insta und Facebook Jahrelang mühsam erkämpfen musste. Weil Menschen dort sind um zu scrollen und nicht, um zu Netzwerken. Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.

Bist du schon bei bei LinkedIn? Dann vernetze dich gern mit mir.

BACK TO BLOG

LinkedIn ist nur ein Teil meines neuen Weges. Eine weitere Säule, auf der ich mein neues Sichtbarkeits-Haus baue, ist dieser Blog! Kaum zu glauben, denn ich habe ihn über die letzten Jahre ganz schön vernachlässigt. Der Jahresrückblick war obligatorisch, aber das Höchste der Gefühle.

Doch jetzt spüre ich, dass mein Blog in den kommenden Jahren wieder weiter wachsen wird.

WARUM? Weil ich damit unabhängig von Social Media bin – und das wird in Zukunft ein wichtiger Aspekt sein, den wir nicht unterschätzen sollten. Einer meiner wichtigsten Werte ist Freiheit. Abhängig zu sein von Algorithmen und Tech-Bro`s steht diesem Wert entgegen.

Meine Blogstatistik zeigt deutlich, dass meine Beiträge auch Jahre später noch aufgerufen werden. Bei Social Media verpufft alles nach wenigen Tagen. Dass du hier gelandet bist, ist der Beweis, dass es funktioniert;)

Wenn du mehr über meine neuen Sichtbarkeits-Strategien erfahren möchtest, dann komm in meinen monatlichen Workshop SICHT-BAR 50+. Hier erfährst du mehr über meine neuesten Strategien für wirksame und entspannte Sichtbarkeit – ganz ohne Insta-Burnout.

Die aktuellen Termine der SICHT-BAR 50+ findest du hier

ICH SCHREIBE EIN BUCH!

Es konnte gar nicht anders kommen: Wenn wir in unserem Leben oder im Business etwas verändern, dann ändert sich das gesamte Gefüge. So hat die Entscheidung, mich dem Social Media Rummel – zumindest teilweise – zu entziehen und neue Wege zu gehen, auch dazu geführt, dass ich jetzt ein Buch schreibe. Ehrlich gesagt, schreibe ich schon seit 2024 daran…doch im Blog habe ich das bisher nicht erwähnt. Bei Social Media schon. Auch das wird sich in Zukunft ändern.

Denn Blog & Buch sind für mich das perfekte Match – das spüre ich jetzt schon…

Obwohl ich die Buchidee schon seit 2024 hatte, kam ich mit dem Schreiben nicht so richtig in Fahrt. Irgendwas fehlte. Lange konnte ich nicht benennen, was es war. Es fühlte sich an, als würde ein wesentlicher Teil im Buch fehlen. Das gewisse Etwas – die zündende Idee, die aus diesem Buch einen Bestseller machen würde. „Meinem Buch fehlt die Seele. Es fühlt sich viel zu klein an…“ schoss es aus mir heraus, als ich im September beim Schreibworkshop meiner Buchmentorin Angela Löhr sass.

Bis zu diesem Tag war mein Konzept für das Buch, dass ich 11 meiner Kundinnen portraitiere. Ich wollte die Geschichten und Erlebnisse erzählen, die wir bei den Fotoreisen und Personal Brand Shootings erlebt haben. Doch ich konnte mich nicht entscheiden, welche dieser wundervollen Frauen ich für das Buch auswählen würde. Ich fand, dass JEDE Geschichte es wert war, erzählt zu werden. Allein die kleinen Anekdoten, die wir auf der Reise gesammelt haben, würden schon ein Buch füllen.

In einer Impulsübung sollten wir unsere Buchprojekte „pitchen“, also den anderen TeilnehmerInnen vorstellen. Doch statt hochmotiviert wie sonst meinen Buch-Pitch vorzutragen, brach ich in Tränen aus. Ich gab zu, dass mich fühlte, als würde ich nur eine Show abziehen – wie eine Hochstaplerin.

Mich Buchautorin zu nennen, aber kaum weiter zu kommen mit dem Buch, fühlte sich an, als würde ich mich selbst verraten. Ich erzählte, dass sich mein Buch zu klein anfühlte und dass ich spürte, dass da noch etwas schlummert, das ich nicht benennen konnte. Ich will in der Welt etwas bewegen!

Ich pitchte nicht. Stattdessen stellte ich den Teilnehmenden eine Frage, die mir schon lange auf der Seele brannte, die ich aber noch nicht gewagt hatte, auszusprechen. In dieser Runde traute ich mich.

Was wäre, wenn ich in meinem Buch nicht einfach meine Kundinnen portraitiere, sondern ausschliesslich Frauen über 50? Die meisten meiner Kundinnen sind sowieso über 50. Ihre Geschichten zu erzählen, wäre so wichtig, weil sie Role Models sind für Frauen, Männer – und für unsere Gesellschaft.

Kaum hatte ich das ausgesprochen, spürte ich eine Welle der Begeisterung. „JA, auf jeden Fall!“, „Genau das braucht die Welt, Viola!“ und „Weisst du, dass das ein politisches Buch ist?“ Das waren nur einige der Reaktionen. Ich fühlte mich wie unter einer warmen Regenwalddusche im Freien. Befreit. Endlich hatte ich die Seele meines Buches gefunden, und Gela und die Teilnehmenden bestätigten mir, dass ich auf dem richtigen Weg war. Was für eine Erleichterung! Die nächste Frage konnte ich mir dann selbst beantworten: Wieviele Frauen portraitiere ich dann im Buch? 50! Schoss es heraus, ohne, dass mir klar war, was das in der Umsetzung bedeuten würde. Doch hier zählte nur der Moment. Der Augenblick, in dem eine Idee geboren wurde, die zu einer Bewegung werden sollte: 50X50+ mehr als ein Buchprojekt – eine Bewegung von und mit 50 Frauen 50Plus, die zeigen, was in der 2. Lebenshälfte alles möglich ist.

Let the Schreibflow begin: Buch-Auszeit auf Mallorca

Mein neuer Buch-Pitch klingt heute wie ein Manifest:

„In meinem Buch 50X50Plus bringe ich 50 Frauen über 50 zusammen und zeige Portraits von starken Expertinnen 50+, die kompromisslos ihr zweites Lebenskapitel gestalten.

Frauen, die schon viel bewegt haben und noch immer bewegen. Frauen, die zeigen, was alles möglich ist, wenn wir gemeinsam älter, weiser und schöner werden. Frauen, die in der Blüte ihres Lebens stehen, die viel zu sagen und zu geben haben und die kompromisslos sichtbar sind.

Weil wir eine Gesellschaft brauchen, in der Älter Werden nicht bedeutet, unsichtbar auf dem Abstellgleis zu landen, sondern strahlend sichtbar vorauszugehen – als weise, mutige und laute Frauen, die Role Models sind – auch für Frauen und Männer jeder Generation.“


Folge unserer 50×50+ Buch-Reise – von den Fotoshootings bis zur Buch-Veröffentlichung hier.

Fortsetzung folgt…

Mein Jahresrückblick 2022: DON`T LOOK BACK IN ANGER;)

Jahresrückblick 2022

Das war also 2022. Was für ein Jahr! Oft merken wir erst im Rückblick, wieviel wir erlebt haben, woran wir gewachsen sind und was gar nicht gut lief (und im nächsten Jahr besser laufen darf).
Dieses Jahr hatte es in sich: Soviel Neues, das ich erleben und lernen durfte, schräge, tiefgründige, herausfordernde, lustige und nachdenkliche Situationen gab es. In meinem Jahresrückblick halte ich sie fest, denn das nächste Jahr – da bin ich sicher – wird mindestens genauso pickepackevoll an Erlebnissen sein wie dieses.

Zum Glück habe ich letztes Jahr die Blog Challenge von Judith Peters aka Sympatexter entdeckt, sonst gäbe es diese einzigartige Rückschau nicht in der Form. Danke an dieser Stelle an die wunderbare Begleitung und Motivation.

Und weil in diesem Jahr Vieles anders kam als gedacht, ist es auch mein Jahresrückblick: Er ist dynamisch. Heisst: Er ist noch nicht fertig. Work in Progress. Weil es noch andere Dinge gibt, die rund um den Jahreswechsel anstehen. Also schreibe ich hier entspannt bis zum Jahresende jeden Tag ein bisschen und knöpfe mir ein Thema meines Jahres vor. Denn das ist eines der Learnings 2022: Auch Schritte bringen uns voran.

MEIN JAHRESRÜCKBLICK IN OUTFITS

Nicht nur fürs Archiv: Die Outfits des Tages 2022

Was mein Jahr besonders geprägt hat, zeigt der Blick in meine Handy-Mediathek: Die Outfits des Tages. Warum ich meine Outfits (fast täglich) fotografiere?! Das fragen meine Kids auch immer, wenn ich sie mal (sehr selten) darum bitte, ein Foto zu machen.

Die Antwort klingt ungewöhnlich, ist aber unfassbar praktisch und zeitsparend: Das ist mein Outfit Archiv. Damit behalte ich den Überblick über die vielen Kombinationsmöglichkeiten, die ich aus meiner Capsule Wardrobe generieren kann. Denn bei der Capsule Wardrobe kommt es vor allem auf maximale Kombinationen an. Eine liebevoll kurierte Kapselgarderobe kann mehr Outfits hervorbringen als ein voller Kleiderschrank, bei dem gefühlt nichts zusammenpasst. Hier passt fast alles zusammen. Ein unglaublich beruhigendes Gefühl – wie angekommen sein beim eigenen Stil.

Meine liebsten Outfits 2022 findest Du hier als Video. Hier versteckt sich auch der Song, der den Titel meines Jahresrückblicks geprägt hat.

Ich nenne sie auch meine STYLE-ESSENZ. Und die bestand in diesem Jahr aus 33-55 Kleidungsstücken für eine Jahreszeit. Aus dieser überschaubaren Auswahl kombiniere ich so viele Outfits, dass ich immer wieder überrascht bin, wie abwechslungsreich so eine überschaubare Garderobe sein kann. Mehr brauch ich nicht. Weil alles schon da ist: 100% Lieblingskleidung, die zu mir passt.

Neben der Zeit, die ich am Morgen spare, weil ich nicht mehr stundenlang herumprobiere, weiss ich, welche Kombinationen gut funktionieren (und welche nicht). Kein Zeitdruck bei der Kleiderwahl oder wenn es morgens mal schnell gehen muss. Unbezahlbar. Die Übersicht hilft mir auch zu sehen, welche Kleidungsstücke ich besonders oft getragen habe und welche nicht. Die dürfen dann gehen oder werden ausgetauscht gegen Teile, die besser passen.

Du ahnst es schon: Am Ende des Jahres mache ich sogar eine kleine Inventur, um zu sehen, welche Teile bleiben und welche gehen. Kleiner Spoiler: In diesem Jahr dürfen alle bleiben – bis auf meine Lieblingsjeans, die nicht mehr passt…

Mein Fotoassistent: Das Gorillastativ

UND WER MACHT DIE FOTOS?

Ob ich immer jemanden dabei habe, der mich fotografiert? Nope. Dafür hab ich kleine Helfer: Du müsstest mich mal sehen, wenn ich das Handystativ am Fahrradsattel, E-Roller befestige oder auf eine Türklinke stelle…

Dieses Foto entstand bei minus 5 Grad. Das Handy hing an einem Ast und stürzte kurz nach der Aufnahme ab – und landete zum Glück auf weichem Boden.

Manchmal kommen hilfsbereite Menschen vorbei und fragen, ob sie ein Foto machen sollen. Daraus entwickeln sich nette Gespräche. So wie mit der Schauspielerin, die gerade ihre Hunde-Runde drehte und mich fragte, ob ich Influencerin sei. Da musste ich schmunzeln – nö, ich fotografiere nur meine Outfits. Sie fand das spannend und schon unterhielten wir uns über Capsule Wardrobe und nachhaltige Kleiderkonzepte. Mode verbindet.

Fortsetzung folgt…


Veröffentlicht am Style

MONATSRÜCKBLICK APRIL: TRENCHCOAT IST KEIN TREND-COAT

DER TRENCHCOAT: MEIN NEUER MITBEWOHNER!

Der Trenchcoat ist kein One-Night-Stand (so nenne ich Fast-Fashion Trends), sondern eine Beziehung fürs Leben! Ergo: ein perfektes Teil für die Capsule Wardrobe. Deshalb widme ich ihm meinen Monatsrückblick für April.

Mein „Neuer“ zog an Ostern bei mir ein. Mit seiner dezenten Art hat er mich sofort umgarnt! Ich habe ihn schon richtig ins Herz geschlossen: Er begleitet mich fast jeden Tag! Ein bisschen ambivalent ist er schon, aber das macht seinen Charme aus: Unauffällig und stilvoll. Anschmiegsam und cool. Nicht zu laut und nicht zu leise!

Sein perfekter Café-au-Lait Braunton lässt mich nicht blass aussehen. Er ist aus 100% Baumwolle, unkompliziert und ungefüttert. Ich kann ihn mühelos zu all meinen Farben kombinieren…ich komme aus dem Schwärmen kaum heraus…

WILLKOMMEN IN MEINEM KLEIDERSCHRANK!

Sonntagsfrühstück im April: Café au Lait und Croissants vom Bäcker

MUT ZUR LÜCKE 

Lange gesucht und Second Hand gefunden: Mein neuer Trenchcoat hat schon seinen festen Platz in meiner 33 Teile Capsule Wardrobe und den wird er lange haben. Er füllt eine Lücke in meiner Garderobe.
Lücke bedeutet im diesem Fall: Ich kaufe nur, was wirklich fehlt.

So kam ich auf den Trenchcoat: In meiner Winter Capsule Wardrobe trage ich u.a. einen hellen Mantel.
Was für meinen Winterstyle funktioniert, kann ich auch auf meine Frühjahrs-Styles übertragen.
Also musste ein Trenchcoat her! Klingt logisch, oder?

BYE-BYE-WINTER-HELLO FRÜHLING!

Der Wintermantel ging, der Trench kam!
Auf dem Foto siehst Du den Austausch von meiner Winter- zur Frühjahrskapsel. Das erledige ich ganz in meinem Tempo: Schliesslich lässt sich der Frühling auch Zeit, sich zu entfalten. Also stelle ich meine Garderobe step-by-step um.

Das erledige ich sogar bequem von unterwegs, ohne dass ich vor dem Kleiderschrank stehe! Praktisch, oder?
Das möchtest Du auch? Im Style-Coaching zeige ich Dir, wie Du Deine Garderobe ins Hosentaschenformat bringst!

Meine aktuelle Frühjahrskapsel zählt 33 Kleidungsstücke incl. Schuhen, Taschen und Accessoires, die ich für 3 Monate trage. Eine minimalistische Garderobe, inspiriert von Project333 von Courtney Carver.

Für mich ist die Capsule Wardrobe DIE Lösung für das ZUVIEL und alle Unsicherheiten im Kleiderschrank: Weg vom Zuviel hin zu mehr Style!

Klar war das ein langer Weg mit Trial & Error, aber er hat sich gelohnt:
Seit der Umstellung zur Capsule Wardrobe habe ich kein Zuviel mehr im Schrank!
Nur noch 100% Lieblingskleidung, die zu mir und meinem Style passt und die nachhaltig ist.

Trenchcoat-Style statt Outfit-Frust: Kaum eine Kombi, die nicht geht!

TRENCHCOAT IST KEIN TREND-COAT!

Auch wenn es in diesem Frühjahr so scheint, dass alle Welt Trench trägt: Der Trenchcoat ist kein Modetrend!
Er ist ein Klassiker im Kleiderschrank!
Klar, er passt nicht zu jedem Style und ist Geschmacksache.
Aber wenn Du schon auf den Trench gekommen bist, dann weisst Du, dass Du ihn so vielseitig wie kaum einen anderen Mantel stylen kannst.
Sein Geheimnis? Farbe und klassischer Schnitt!
Einen Trenchcoat in Beige kannst Du zu fast allen Farben kombinieren, weil es eine sogenannte Basisfarbe ist.

Der Schnitt hat sich seit Jahren kaum verändert. Ähnlich wie bei Jeans ist er deshalb das perfekte Teil für eine zeitlose und stilvolle Garderobe. Und damit ein perfekter Kandidat für die Capsule Wardrobe.

1 MANTEL – VIELE STYLES
Weil er so zeitlos ist, kannst Du ihn vielseitig kombinieren: Ob Casual mit Sneakers und Jeans, Business-Style mit Bluse, schlichter Hose oder Rock oder als Ausgeh-Mantel zum Partyoutfit (wie schön, das endlich wieder schreiben zu können!)

Übrigens wurde der Trenchcoat ursprünglich zu militärischen Zwecken eingesetzt. Zum Glück tragen wir ihn heute nur noch in friedlicher Mission.

Wenn Du mit der Anschaffung eines Trenchcoats liebäugelst, kannst Du also fast nichts falsch machen. 
Damit Du nachhaltig Freude an Deinem Trench hast, achte auch diese Eigenschaften:

  • 100% Baumwolle oder andere Naturfasern (Hanf, Leinen)
  • Passform: Passt er Dir perfekt?
  • Hochwertige und nachhaltige Qualität
  • Prüfe, ob der Farbton zu Dir und Deinem Farbtyp passt
  • Bei Second-Hand Trenchcoats: Achte darauf, dass er keine Tragespuren hat und frisch gereinigt ist
  • Trenchcoats gibt es in vielen Farben: es muss nicht immer Beige oder klassisches Schwarz sein – Olivgrün oder Pink sind genauso zeitlos, wenn sie zu Deiner Farbpalette passen
     

Ich freue mich jetzt schon auf viele gemeinsame Style-Abenteuer mit meinem neuen Mitbewohner.

Manchmal frage ich mich schon jetzt, was ich ohne ihn gemacht habe…

Bist Du auch schon auf den Trench gekommen? Schreib mir gern in die Kommentare!


HAPPY REPAIR SATURDAY!

REPARIEREN STATT NEU KAUFEN!

Vielleicht kennst Du das auch: Du suchst ein Kleidungsstück und findest es einfach nicht, bis Dir einfällt, dass es noch in der „Änderungs- oder Bügelkiste“ steckt?
Mir ging es lange so: Kleidung, die reparatur- oder pflegebedürftig war, sammelte ich in einer großen Tasche! Mit dem Vorsatz, dass ich sie „irgendwann“ reparieren würde. Im Laufe der Zeit wurde daraus ein „Änderungsberg“. Anstatt sie zu reparieren, kaufte ich lieber neue Teile…
Bis mir klar wurde, dass meine Kinder schneller aus den Jeanshosen herauswuchsen, als ich sie reparieren konnte!

WAS FÜR EINE RESSOURCEN-UND GELDVERSCHWENDUNG!
Ich wollte keine ungenutzte Kleidung mehr und beschloss, den „Berg“ zu erklimmen:
So wurde der Samstag wurde zum REPAIR SATURDAY: Stück für Stück arbeitete ich meinen Änderungsberg ab, nähte, änderte und pflegte meine vergessenen Teile. Manchmal fehlte nur ein Knopf, ein Reissverschluss musste ersetzt werden oder ein Pulli entfusselt. Alles keine grossen Sachen. Trotzdem Grund genug, meine Kleidung teilweise jahrelang nicht zu nutzen!
Mit jedem Teil, das ich durch Pflege, Reparatur oder Änderung wieder aktivieren konnte, freute ich mich! Der Berg wurde kleiner und die Wertschätzung für meine Kleidung wuchs.
Heute freue ich mich über die längst vergessenen Schätzen, die ich jetzt wieder regelmässig trage.
Seitdem ist Samstags 1 Stunde für die Reparatur, Pflege und Wertschätzung meiner Kleidung reserviert.

WARUM KAUFEN WIR SCHNELLER NEUES ALS KLEIDUNG ZU REPARIEREN?

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Manche Produkte werden absichtlich so hergestellt, dass sie schneller kaputt gehen. Kaum zu glauben, oder? Dafür gibt es sogar einen Begriff: OBSOLESZENZ!

Beispiel Strumpfhose: Wie schnell ist eine Laufmasche da?! Wenn sie nicht mal mehr Nagellack aufhalten kann, muss Ersatz her! Das ist vom Hersteller so gewollt! Strumpfhosen sind Billigprodukte und in der Regel nicht reparierbar. Sie bestehen aus einem der umweltschädlichsten Materialien: Nylon, Polyamid, das aus Erdöl gewonnen wird. Eine Belastung für die Umwelt, weil sie wie alle Chemiefasern nicht biologisch abbaubar und kaum recyclingfähig sind.

Dieser Umgang mit Kleidung hat sich in unser Verhalten eingeschlichen. Wenn ein Kleidungsstück kaputt ist, wird es eben ersetzt. Günstige Preise für Mode sollen uns davon abhalten, unsere Kleidung zu reparieren. Das Problem ist, dass wir im Laufe der Zeit mehr Kleidung konsumierend die Umweltbelastung durch Altkleider wächst.

WAS KÖNNEN WIR TUN?

Wir können umdenken und nachhaltig handeln. Unsere Kleidung bewusst und gezielt konsumieren, reparieren, ändern oder upcyceln. Es geht darum, die Lebensdauer unserer Kleidung zu verlängern. Das können wir, indem wir auf Qualität achten und kreative Lösungen finden. Eine meiner Style-Coaching Kundinnen zeigte mir ein Kleid, das ihr viel zu kurz war. Sie mochte aber das Muster und den Schnitt. Also schnitt ich es kurzerhand ab und nähten daraus ein Top! Sie war so happy, weil sie es jetzt wieder nutzen konnte und freut sich jetzt an einem Kleidungsstück, das ihre Garderobe bereichert.


HAST DU SCHON EINEN REPARATURTAG FÜR DEINE KLEIDUNG?
Wenn nicht, dann lade ich Dich herzlich zum #repairsaturday ein! Jeden Samstag reparieren und pflegen wir liebgewonnene Teile, um sie wieder nutzen zu können.

WARUM SCHREIBTISCH-CHAOS DEINEN WORKFLOW BLOCKIERT

*TABULA RASA!

Kennst Du das auch? Du suchst ein Dokument und musst Dich erst mal durch Papierstapel und Ablage kämpfen, weil an Deinem Arbeitsplatz Chaos herrscht… 

Ich kann ein Lied davon singen: Schreibtisch aufräumen war für mich immer ein notwendiges Übel. Erst wenn ich nichts mehr fand, machte ich Tabula Rasa*: 

Ich durchkämmte Ablagestapel und mit jedem Zentimeter freiem Raum fühlte ich mich wohler. Plötzlich lief auch mein Workflow wieder wie geschmiert – bis zum nächsten Chaosausbruch…

Erst als ich mich intensiver mit Minimalismus und Feng Shui beschäftigte, verstand ich, dass ich nur mit dauerhafter Ordnung effektiv und konzentriert arbeiten kann. 

WARUM EIGENTLICH?

Alle To-Do`s, die uns ständig ins Auge springen, alles, was unordentlich herumliegt, ist Ablenkung vom Wesentlichen. 

ERST WENN DER KOPF FREI IST VON ABLENKUNG KANN DIE ENERGIE FLIESSEN UND DIE IDEEN SPRUDELN. 

AUFRÄUMEN IST EIN MINDSET-DING:

Die meisten von uns sind es gewohnt, erst dann für Ordnung zu sorgen, wenn gar nichts mehr geht. Oder wenn sich Besuch ankündigt, um einen guten Eindruck zu machen. 

Die Frage ist aber nicht:

WARUM ODER FÜR WEN DU AUFRÄUMST, sondern:

WIE WICHTIG BIST DU DIR SELBST? 

WIE WICHTIG IST DIR EINE ENTSPANNTE ARBEITSATMOSPHÄRE, IN DER DU DICH RUNDUM WOHL FÜHLST?  

WIE SIEHT ES AUF DEINEM SCHREIBTISCH AUS? 

Herrscht das Chaos oder hat alles seinen Platz?

MEIN TIPP: 

Wenn Dir mal Inspiration fehlt oder Du mit einer Aufgabe nicht so richtig weiterkommst:

RÄUME DEINEN SCHREIBTISCH AUF! Das gilt auch für Deinen Computer-Schreibtisch. Wenn hier Chaos herrscht, blockierst Du Deinen eigenen Workflow. 

Heute gehört das Schreibtischaufräumen zu meinem Wochenendritual und ich geniesse es, Platz zu schaffen und die Energie wieder fliessen lassen. Alles hat seinen festen Platz und wenn sich hin und wieder Papierstapel bilden, weiss ich, dass ich mir selbst Gutes tue, wenn ich sie sofort bearbeite. Ich lasse einfach keine Ablagestapel mehr entstehen!

Meine Erfahrungen teile ich jetzt auch in meinen Style-Coachings für Dein Business:

Neben Deiner Garderobe beleuchten wir auch Deinen Arbeitsbereich und Deine Einrichtung: Denn nur in einem ausgeglichenen Umfeld kannst Du Deine Ideen entwickeln und die Welt mit Deinem Business verändern!