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Mein Jahresrückblick 2025

Soundtrack des Jahres: Meine Playlist 2025

2025 war wie ein Sneak Preview im Kino: Du kaufst eine Karte aber weisst nicht, welcher Film gezeigt wird. Ein Wechselbad der Gefühle. Highlights und zauberhafte Begegnungen wechselten sich ab mit Meldungen aus der Welt, die plötzlich Kopf stand. Manchmal wusste ich wirklich nicht, ob es ein schlechter Film oder ein Traum war, in den ich hier geraten bin. Und dann gab es die Highlights, die zu schön waren, um wahr zu sein. Bei allem, was im letzten Jahr passiert ist:

Das schönste Gefühl von allen ist zu wissen, dass ich damit nicht alleine bin.

Danke an alle, die in diesem Jahr an meiner Seite waren – und blieben❣️

MIT MUSIK GEHT ALLES BESSER

Die Achterbahn der Gefühle kann ich am besten mit der passenden Musik beschreiben.

Egal wo ich war – Musik oder Podcasts hatte ich immer auf den Ohren. Ob Reisen zu Fotoshootings oder bei meinen täglichen 10000-Schritte Spaziergängen – ohne Kopfhörer ging gar nichts. (Allein in 2025 habe ich 3x neue Kopfhörer gekauft, weil die Dinger manchmal einfach verschwinden.

Weil mit Musik alles besser geht, starte ich meinen Jahresrückblick diesmal mit einer Playlist.

Sie beschreibt mein Jahr in Songs. Melodien, die mich in diesem Jahr begleitet haben oder die Stimmungen oder Ereignisse beschreiben, für die Worte manchmal fehlen. Denn auch Musik speichert Erinnerungen. So entstand mein Soundtrack für die letzten 12 Monate.

Ein bunter Mix, der beschreibt, wie sich mein Jahr angefühlt hat:

Mal laut, mal leise, mal nachdenklich, mal wild und melancholisch. Die Playlist beschreibt meine Reise durchs Jahr und quer durch Europa – zwischen Berlin, Palma, fränkischer Schweiz, Bodensee und Zürich.

Wenn du wissen möchtest, wie sich mein Jahr angehört hat, hör gern mal rein.

Mein Jahr 2025 in Zahlen

Ich bin kein Zahlenmensch, aber dieses Jahr hat mir gezeigt, dass nicht nur große, sondern auch die kleinen Zahlen zählen. Eine Zahlenkombination war sogar der Grund dafür, dass mein Leben seit September 2025 Kopf steht! Doch dazu später.

HAPPY 56!

Ich spreche selten über mein Alter. Aber dieser Geburtstag hat mich wachgerüttelt.
Nach 5 Jahren in den wilden Fünfzigern komme ich immer mehr bei MIR an. Das fühlt sich richtig gut an.

Und doch sind da immer noch Dinge, die mich zurückhalten.
Weil ich sie viel zu lange akzeptiert habe.

Versteh mich nicht falsch:
Mir geht es nicht um Selbstoptimierung, sondern um einen neuen, inneren Filter:

Was tut mir gut – und was darf gehen?

Ab 50 ticken die Uhren anders.
Und ich frage mich, wie lange ich mir noch die alte Geschichte erzählen soll, warum ich XY jetzt gerade nicht ändern kann…WANN wenn nicht JETZT?!

Was ich mir am 5. Dezember geschenkt habe, war kein Wellness-Tag, sondern ein radikaler CUT.
Eine ehrliche Bestandsaufnahme mit mir selbst und der Frage:
Wie lange will ich eigentlich noch warten, Dinge zu ändern, die mir nicht guttun – und mich am echten Wachstum hindern?

Fakt ist: Ab 50 haben wir keine Zeit mehr für Kompromisse und Herumgeeiere…
Deshalb habe ich am 5.12.25 eine mutige Entscheidung getroffen und lasse los, was nicht mehr zu meiner neuen Version als Frau, Freundin, Mama und Unternehmerin passt – und setze ab sofort neue Standards.

Mein Geschenk an mich selbst, meine Zukunft und mehr inneren Frieden:

❌ PEOPLE PLEASING
: JA sagen, obwohl ich NEIN meine.


👉 Neuer Standard: GRENZEN SETZEN.
Frühzeitig spüren und klar kommunizieren.

❌ KONKURRENZDENKEN…
ist eine Illusion. Wer anderen nicht die Steigbügel hält, darf gehen.


👉 Neuer Standard:

Gemeinsam wachsen = TEAM LOVE. Ich hole mir Unterstützung, BEVOR mir alles über den Kopf wächst.

❌ FOMO
: Die Angst, etwas zu verpassen, wenn ich nicht 24/7 online bin.


NEUER STANDARD 2025: FOKUS statt FOMO.

Nach fast 15 Jahren Dauerbeschallung bei Social Media und Content Creation spüre ich sie immer deutlicher:

Die Social Media Müdigkeit.

Obwohl mir der Social Media Zirkus schon seit Jahren auf den Keks geht, habe ich lange mitgespielt. Selbst, wenn ich nur mal schnell einen Beitrag posten oder etwas Teilen will, sind 2 Stunden um wie nix. Die Welt in meinem Kopf dreht sich mit 1000 Eindrücken, die ich nicht bewusst ausgesucht habe. Katastrophenmeldungen, KI-Slop und Fake News grätschen in mein Bewusstsein. Dabei wollte ich meine Community doch nur mit meinen Posts berühren und mit ihnen in den Austausch gehen…

Die Sozialen Netzwerke haben sich 2025 radikal verändert: Algorithmen spielen mit unserer Reichweite Pingpong. Stundenlang und mit viel Liebe erstellte Posts bekommen kaum Resonanz – trotz hochwertiger Inhalte. Eine Insta-Story ist gerade mal 24 Stunden online und verschwindet dann im Social Media Nirvana. Ich stecke seit Jahren viel Zeit und Kreativität in meine Beiträge. Doch wenn ich sehe, dass sie nur wenige Menschen erreichen, muss ich mich als Unternehmerin fragen: Erreiche ich meine Zielgruppe über diesen Weg überhaupt noch? Oder sind alle anderen nicht genauso müde vom endlosen Scrollen wie ich?

2025 hat mich gelehrt, dass ich neue Wege gehen darf. Nach 12 Jahren bei Instagram habe ich es auf 2000 Follower geschafft – teils hart erkämpft mit endlosen Reel-Challenges und mühsamen Reichweiten-Boost-Methoden.

Ja, ich habe über Instagram KundInnen gewonnen.

Ja, es hat Spass gemacht, Storys zu basteln und die vielen Tools auszuprobieren.

Doch je mehr ich mich mit meiner Zielgruppe, meinen Soul-Clients austausche, umso mehr wird mir klar, dass ich nicht die Einzige bin, die diese Müdigkeit spürt.

Im Grunde sind viele nur noch bei Insta & Facebook, weil es bequem ist – und weil sie kaum Alternativen kennen. Oder weil der Umzug zusätzliche Arbeit bedeutet. Dabei muss das doch auch leicht gehen…

Deshalb habe ich mir in diesem Jahr auf die Fahne geschrieben, genau diese Alternativen zu finden. Ich möchte eine Sichtbarkeitsstrategie, die sich leicht und entspannt anfühlt – ohne Reichweitenjagd und Algorithmus-Hürden.

Also habe ich mich auf die Suche gemacht nach Formaten, die langfristig funktionieren, mit einer längeren Halbwertzeit als eine Insta-Story. Ich wollte meine Soul-Clients über einen entspannten Weg erreichen und ihnen dann zeigen, wie sie diese Methoden selbst anwenden können. Und wie bei jeder Reise habe ich alte Bekannte getroffen und neue Perspektiven entdeckt. Es fühlt sich an wie eine Abenteuerreise zu neuen Ufern: Ich entdecke eine neue Art von Sichtbarkeit, die sich nicht mehr nach einer Jagd anfühlt, sondern nach einem entspannten – und altersgemässen Spaziergang, auf dem ich ganz bewusst eine Menge Menschen treffe, die zu mir passen.

Ein Teil dieser Strategie ist LinkedIn. Die Plattform entspricht meiner Art zu Netzwerken und in Verbindung zu sein, ohne tausend Ablenkungen. Hier entstehen echte Verbindungen, die ich mir über Insta und Facebook Jahrelang mühsam erkämpfen musste. Weil Menschen dort sind um zu scrollen und nicht, um zu Netzwerken. Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.

Bist du schon bei bei LinkedIn? Dann vernetze dich gern mit mir.

BACK TO BLOG

LinkedIn ist nur ein Teil meines neuen Weges. Eine weitere Säule, auf der ich mein neues Sichtbarkeits-Haus baue, ist dieser Blog! Kaum zu glauben, denn ich habe ihn über die letzten Jahre ganz schön vernachlässigt. Der Jahresrückblick war obligatorisch, aber das Höchste der Gefühle.

Doch jetzt spüre ich, dass mein Blog in den kommenden Jahren wieder weiter wachsen wird.

WARUM? Weil ich damit unabhängig von Social Media bin – und das wird in Zukunft ein wichtiger Aspekt sein, den wir nicht unterschätzen sollten. Einer meiner wichtigsten Werte ist Freiheit. Abhängig zu sein von Algorithmen und Tech-Bro`s steht diesem Wert entgegen.

Meine Blogstatistik zeigt deutlich, dass meine Beiträge auch Jahre später noch aufgerufen werden. Bei Social Media verpufft alles nach wenigen Tagen. Dass du hier gelandet bist, ist der Beweis, dass es funktioniert;)

Wenn du mehr über meine neuen Sichtbarkeits-Strategien erfahren möchtest, dann komm in meinen monatlichen Workshop SICHT-BAR 50+. Hier erfährst du mehr über meine neuesten Strategien für wirksame und entspannte Sichtbarkeit – ganz ohne Insta-Burnout.

Die aktuellen Termine der SICHT-BAR 50+ findest du hier

ICH SCHREIBE EIN BUCH!

Es konnte gar nicht anders kommen: Wenn wir in unserem Leben oder im Business etwas verändern, dann ändert sich das gesamte Gefüge. So hat die Entscheidung, mich dem Social Media Rummel – zumindest teilweise – zu entziehen und neue Wege zu gehen, auch dazu geführt, dass ich jetzt ein Buch schreibe. Ehrlich gesagt, schreibe ich schon seit 2024 daran…doch im Blog habe ich das bisher nicht erwähnt. Bei Social Media schon. Auch das wird sich in Zukunft ändern.

Denn Blog & Buch sind für mich das perfekte Match – das spüre ich jetzt schon…

Obwohl ich die Buchidee schon seit 2024 hatte, kam ich mit dem Schreiben nicht so richtig in Fahrt. Irgendwas fehlte. Lange konnte ich nicht benennen, was es war. Es fühlte sich an, als würde ein wesentlicher Teil im Buch fehlen. Das gewisse Etwas – die zündende Idee, die aus diesem Buch einen Bestseller machen würde. „Meinem Buch fehlt die Seele. Es fühlt sich viel zu klein an…“ schoss es aus mir heraus, als ich im September beim Schreibworkshop meiner Buchmentorin Angela Löhr sass.

Bis zu diesem Tag war mein Konzept für das Buch, dass ich 11 meiner Kundinnen portraitiere. Ich wollte die Geschichten und Erlebnisse erzählen, die wir bei den Fotoreisen und Personal Brand Shootings erlebt haben. Doch ich konnte mich nicht entscheiden, welche dieser wundervollen Frauen ich für das Buch auswählen würde. Ich fand, dass JEDE Geschichte es wert war, erzählt zu werden. Allein die kleinen Anekdoten, die wir auf der Reise gesammelt haben, würden schon ein Buch füllen.

In einer Impulsübung sollten wir unsere Buchprojekte „pitchen“, also den anderen TeilnehmerInnen vorstellen. Doch statt hochmotiviert wie sonst meinen Buch-Pitch vorzutragen, brach ich in Tränen aus. Ich gab zu, dass mich fühlte, als würde ich nur eine Show abziehen – wie eine Hochstaplerin.

Mich Buchautorin zu nennen, aber kaum weiter zu kommen mit dem Buch, fühlte sich an, als würde ich mich selbst verraten. Ich erzählte, dass sich mein Buch zu klein anfühlte und dass ich spürte, dass da noch etwas schlummert, das ich nicht benennen konnte. Ich will in der Welt etwas bewegen!

Ich pitchte nicht. Stattdessen stellte ich den Teilnehmenden eine Frage, die mir schon lange auf der Seele brannte, die ich aber noch nicht gewagt hatte, auszusprechen. In dieser Runde traute ich mich.

Was wäre, wenn ich in meinem Buch nicht einfach meine Kundinnen portraitiere, sondern ausschliesslich Frauen über 50? Die meisten meiner Kundinnen sind sowieso über 50. Ihre Geschichten zu erzählen, wäre so wichtig, weil sie Role Models sind für Frauen, Männer – und für unsere Gesellschaft.

Kaum hatte ich das ausgesprochen, spürte ich eine Welle der Begeisterung. „JA, auf jeden Fall!“, „Genau das braucht die Welt, Viola!“ und „Weisst du, dass das ein politisches Buch ist?“ Das waren nur einige der Reaktionen. Ich fühlte mich wie unter einer warmen Regenwalddusche im Freien. Befreit. Endlich hatte ich die Seele meines Buches gefunden, und Gela und die Teilnehmenden bestätigten mir, dass ich auf dem richtigen Weg war. Was für eine Erleichterung! Die nächste Frage konnte ich mir dann selbst beantworten: Wieviele Frauen portraitiere ich dann im Buch? 50! Schoss es heraus, ohne, dass mir klar war, was das in der Umsetzung bedeuten würde. Doch hier zählte nur der Moment. Der Augenblick, in dem eine Idee geboren wurde, die zu einer Bewegung werden sollte: 50X50+ mehr als ein Buchprojekt – eine Bewegung von und mit 50 Frauen 50Plus, die zeigen, was in der 2. Lebenshälfte alles möglich ist.

Let the Schreibflow begin: Buch-Auszeit auf Mallorca

Mein neuer Buch-Pitch klingt heute wie ein Manifest:

„In meinem Buch 50X50Plus bringe ich 50 Frauen über 50 zusammen und zeige Portraits von starken Expertinnen 50+, die kompromisslos ihr zweites Lebenskapitel gestalten.

Frauen, die schon viel bewegt haben und noch immer bewegen. Frauen, die zeigen, was alles möglich ist, wenn wir gemeinsam älter, weiser und schöner werden. Frauen, die in der Blüte ihres Lebens stehen, die viel zu sagen und zu geben haben und die kompromisslos sichtbar sind.

Weil wir eine Gesellschaft brauchen, in der Älter Werden nicht bedeutet, unsichtbar auf dem Abstellgleis zu landen, sondern strahlend sichtbar vorauszugehen – als weise, mutige und laute Frauen, die Role Models sind – auch für Frauen und Männer jeder Generation.“


Folge unserer 50×50+ Buch-Reise – von den Fotoshootings bis zur Buch-Veröffentlichung hier.

Fortsetzung folgt…

55+ FUN FACTS ÜBER MICH, DIE DU BESTIMMT NOCH NICHT KENNST

1. Ich träume manchmal auf italienisch.

2. Mein 2. Vorname ist BRUNHILDE. Wäre ich ein Junge geworden, hieße ich BJÖRN. 

3. Ich hab echt viele Talente, aber wenn ich eins nicht kann: Kronkorkenflaschen mit dem Feuerzeug öffnen.

4. Mit mir kann keine Bäume ausreissen, aber welche pflanzen.

5. Für unsere „Familienurlaubskasse“ sammeln wir Kupfermünzen in einem Marmeladenglas.

6. Mein selbstgestalteter „Barbie-Thron“ erzielte 1995 bei einer Auktion von Sotheby’s umgerechnet 5.000€. Der Erlös ging als Spende an die Kinderkrebshilfe. Schirmherrin war Gloria von Thurn und Taxis, in deren Schloss die Versteigerung stattfand.

7. Ich schneide Ecken von Zahnpastatuben ab, um noch 2-3 Portionen rauszuholen.

8. Ich konnte den Zauberwürfel mal ohne Anleitung! Irgendwann schaffe ich es wieder! 

9. Nach meinen Reisen hebe immer 1 Kleidungsstück aus dem Urlaubsgepäck auf, um den Duft des Reiselandes darin noch ein bisschen zu erhalten. 

10. Mit 18 tanzte ich mit selbstbemaltem T-Shirt in der Disco: Auf dem T-Shirt stand in neonpinkfarbener Plusterfarbe: FREE NELSON MANDELA! Als er 3 Jahre später freigelassen wurde, war ich tief bewegt und hatte das Gefühl, irgendwie etwas dazu beigetragen zu haben.  

11. Ich finde gendern wichtig und gendere inzwischen ohne darüber nachzudenken.

12. Ich habe mit 46 Jahren mit dem Longboardfahren angefangen. Keine Midlife-Crisis, sondern die Erfüllung eines Jugendtraums: Meine Mutter fand Skateboardfahren zu gefährlich, erlaubte mir aber ein BMX-Rad. Mit einer Horde Jungs aus der Nachbarschaft fuhren wir über Baustellenhügel und Felder. Die Sehnsucht nach dem rollenden Brett blieb. Nach einem Longboard-Workshop auf Fuerteventura kaufte ich mein erstes eigenes Longboard. Für mich der perfekte Kompromiss, weil es durch die größere Fläche Stabilität und Halt gibt. Ich liebe es, mit meinem Board durch die Gegend zu cruisen. Meine Kids finden es cool und manchmal fahren wir sogar zusammen. Als nächstes möchte ich lernen, beim Fahren darauf zu tanzen!

13. In der Minimalismus-Challenge #lessisnow im Mai 2021 habe ich gemeinsam mit meiner Instagram-Community knapp 400 Gegenstände und Kleidungsstücke aus meinem Styling-Fundus und Haushalt nachhaltig losgelassen, verkauft, verschenkt oder gespendet. Mir war vorher nicht klar, wieviel ungenutzten „Besitz“ ich hatte. Seitdem fühle ich mich viel leichter. Und sortiere bis heute täglich 1 Teil aus.

14. Ich züchte Pflanzen aus Zitronen- Tomaten- und Avocadokernen.

15. Früher dachte ich immer, reiche Menschen haben einen schlechten Charakter. Heute weiss ich, dass Menschen mit viel Geld viel Gutes tun können.

16. Ich kann meine Kleidungsstücke im dunklen Schrank „erfühlen“.

17. Ich bin die heimliche Erfinderin von Google: Als Kind habe ich mir eine Telefonnummer gewünscht, bei der ich anrufen kann und die mir ALLE FRAGEN beantwortet.

18. Weisheit aus meiner Damenschneiderlehre: „Du kannst pfuschen, es darf nur keiner merken.“ 

19. Mir wird nachgesagt, ich habe goldene Hände. Muss ich die jetzt versichern lassen?! 

20. Meine 2 Kinder haben zusammen 7 Vornamen. 

21. Ich habe mich mal in einen Jungen verliebt, weil er eine weisse Vespa hatte.

22. Habe im Studium in einer Autoteile-Fabrik gearbeitet und von den Mitarbeitern viel fürs Leben gelernt. 

23. Ich mag es gar nicht, wenn jemand im Auto mit einer Plastikflasche knistert. Deshalb gibt es bei Autofahrten nur noch Trinkflaschen aus Metall. Ist sowieso besser für die Umwelt.

24. Ich gehe lieber im Baumarkt shoppen als in Modeläden. Mein liebstes Weihnachtsgeschenk war eine eigene Bohrmaschine!

25. Im Kindergarten sass ich oft malend unter dem Tisch, wenn meine Mutter mich abholte. Da hatte ich die meiste kreative Ruhe.  

26. Ich trage keinen Bügel-BH – nicht bei Gewitter und auch sonst nicht.

27. Seit 7 Jahren meditiere ich täglich und habe seitdem keine Migräne mehr.  

28. Ich habe 50 Playlists in meinem Handy und habe für die Lockdownzeit eine eigene @home Playlist erstellt

29. Ich bin IHK zertifizierte Home-Stagerin. Ich „style“ Immobilien für den Verkauf. Mit meinem Umstylen einer Immobilie wurde schonmal das 3-fache vom ursprünglich angesetzten Verkaufspreis erzielt.   

30. Ich war noch nie bei Primark und werde es auch nie betreten.

31. Weil ich gelacht habe, flog ich mit 11Jahren aus dem Gymnastik-Training. Heute weiss ich: Alle Gefühle dürfen sein. Wenn sie zum unpassenden Zeitpunkt kommen, brauchen wir Menschen an unserer Seite, die uns mit Verständnis und Mitgefühl darauf aufmerksam machen – und nicht mit Strafe.

32. Ich bin in deselben Stadt geboren wie NENA und SPLIFF (Shaghetti Carbonara): In HAGEN!

33. Meine Mutprobe im Studium: Weil ich einer Kommilitonin versprochen hatte, ihr Outfit bei der Schulmodenschau zu tragen, gab es kein Zurück, als sie mir das Teil präsentierte: Ein durchsichtiges Kettenhemd!

34. Ich habe einen Segelschein und Motorbootführerschein. Ein eigenes Boot und Steg habe ich noch nicht.

35. Ich bin eine Wasserratte und liebe es, auf Brettern zu stehen. Vor 5 Jahren war ich eine der ersten, die mit SUP über die Berliner Seen paddelte. Damals haben die Leute noch ungläubig über meine Aufpump-Aktion gestaunt. Mein Lieblingsgefühl beim SUP: Mitten auf dem See aufs Board legen und geniessen, von den Wellen geschaukelt zu werden. 

36. Ich liebe Schokocremebrot um Mitternacht!

37. Ich habe zwei neue Hashtags erfunden: #neuesmodebewusstsein und #nachhaltigkeitsstylecoach

38. Bei Orgelmusik in der Kirche kommen mir immer die Tränen! Keine Ahnung warum.

39. Seit Silvester 2019 trinke ich keinen Alkohol mehr – ohne Vorgeschichte und niemandem fällt es auf, denn ich habe echt viel Spass. 

40. Weil ich in meinen 20ern beim Ausgehen keinen Alkohol trank und keine Drogen nahm und trotzdem Spass hatte, bekam ich von Freund*Innen das Attribut „naturally stoned“ verliehen.

41. Ich hatte Jürgen Drews als Starschnitt an meiner Kinderzimmertür.

42. Seitdem ich mich mit „Human Design“ beschäftige, weiss ich, dass ich bei Entscheidungen ohne zu Zögern meiner Intuition vertrauen kann. Diese Einsicht hätte ich gern schon früher gehabt, denn ich hatte schon immer ein Gespür für dieses Bauchgefühl, habe dann aber oft meinen Kopf entscheiden lassen.

43. Ich bin Studentin des Lebens. Ich lerne jeden Tag und werde nicht müde, Kurse oder Workshops zu besuchen. 2020 Business Coaching, jetzt Ausbildung zum Feng Shui Coach. 

44. Seit ich das Konzept des „Human Design“ entdeckt habe, habe ich es schwarz auf weiss: Ich darf und soll auf meine Intuition hören. Diese Einsicht hätte ich gern früher gehabt, denn viel zu oft habe ich bei Entscheidungen nicht auf mein Bauchgefühl gehört, sondern auf meinen Kopf. Heute weiss ich: Der erste Impuls ist richtig und gut für mich. Ich bin Generator 3/5.

45. Ich sammle Vintage T-Shirts mit ausgefallenen Prints. 

46. Wenn ich an der Ostsee bin, werde ich zur Schatzsammlerin: Bei stürmischem Wetter gehe ich frühmorgens auf Bernsteinsuche! 

47. Mein erstes selbstgenähtes Kleidungsstück war ein Overall aus einem Bettlaken, den ich mit 14 Jahren für die Tanzschulendisco genäht habe

48. Mit 15 war ich MÄDCHEN DES MONATS der Zeitschrift „Mädchen“ und gewann Reisen nach München und Rom. Mit 16 gewann ich den Aenne-Burda-Preis als Europas beste Hobbyschneiderin unter 18 Jahren.

59. Wenn ich am Strand bin, sammle ich Plastik (kein fun fact, aber wichtig). Manchmal lege ich Motive aus den Plastikstücken und fotografiere sie.

50. Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachen und wollte immer in einer grossen Stadt leben, in der es egal ist, „was die Leute (über mich oder mein Aussehen) denken“. Heute lebe ich in Berlin und sage meinen Kindern, dass es egal ist, was die Leute denken. Kommt nicht immer gut an, aber steter Tropfen höhlt den Stein. 

51. Seitdem ich beim Tauchen einen Babytintenfisch gesehen habe, kann ich keine frittierten Calamari-Ringe mehr essen.

52. Ich liebe Lagerfeuer und wasche die Kleidung danach nicht sofort, weil ich den Duft so liebe. 

53. Meinen ersten Blogartikel zum Thema NACHHALTIGE MODE habe ich 2007 veröffentlicht. 

54. Meine wichtigsten 5 Werte sind: Gesundheit, Freiheit, Verbundenheit, Nachhaltigkeit, Authentizität

55. Weil es keine passende Berufsbezeichnung für mein Businesskonzept gab, habe ich kurzerhand meine eigene erfunden: NACHHALTIGKEITS-STYLE-COACH. Mein Herzensbusiness ist gleichzeitig mein wichtigster Beitrag zum Klimaschutz. Corona war mein Turning-Point: Mitten in der Pandemie beschloss ich, endlich die konventionelle Modebranche hinter mir zu lassen und habe das Konzept des Nachhaltigkeits-Style-Coachings entwickelt: Heute begleite ich wundervolle Menschen dabei, ihren individuellen und nachhaltigen Style zu entwickeln. Grundlage ist die vorhandene Garderobe, aus der wir eine übersichtliche „Capsule Wardrobe“ entwickeln. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern macht es auch richtig Spass, spart Zeit, Geld und Ressourcen und stärkt das eigene Selbst-Bewusstsein. Wir brauchen keine neuen Mode-Trends, sondern ein neues Modebewusstsein.  

56. Ich bin 20x umgezogen. Mein „Gepäck“ wurde jedesmal mehr und die Umzüge beschwerlicher. Vielleicht ein Grund, warum ich mich der Minimalismus heute so fasziniert: Bis zu meinem nächsten Umzug werde ich meinen materiellen Besitz mindestens um die Hälfte reduzieren. Deshalb sortiere ich schon jetzt täglich Dinge aus.

57. Seit meiner Begegnung mit Nina Hagen habe ich keine Angst vor Spinnen mehr und bin überzeugt, dass sie Glück bringen. Ich traf Nina als Stylistin während eines Fotoshootings für ein grosses Modehauses. Während sie auf ihr Make-Up wartete, seilte sich über ihr eine Spinne ab und sie rief ganz entzückt: „Oh my goodness! A spider! Das bringt Glück!“ 

58. Ich habe am selben Tag wie Walt Disney Geburtstag. Der Todestag von Mozart fällt auch auf diesen Tag. Mit beiden fühle ich mich auf besondere Art verbunden. 

59. Ich liebe es, meine Steuererklärung zu machen und bedanke mich bei jeder Rechnung, die ich bezahlen darf. Das war lange nicht so, incl. Prokrastination vom Feinsten. Seit ich meine Einstellung dazu gedreht habe, macht es sogar richtig Spass! 

60. Weil es keine passende Berufsbezeichnung für das, was ich mache gab, habe ich kurzerhand einen neuen Begriff erfunden: NACHHALTIGKEITS-STYLE-COACH. 

61. Obwohl ich schon privat schon lange nachhaltig lebe und 2007 meinen ersten Blogartikel über nachhaltige Mode geschrieben habe, hat es bist 2020 gedauert, bis ich auch mein Business auf 100% Nachhaltigkeit ausgerichtet habe. Auslöser war die Coronakrise. Seitdem möchte ich auch beruflich keine „grünen“ Kompromisse mehr machen. Deshalb habe ich das Konzept des Nachhaltigkeits-Style-Coachings entwickelt, in dem ich meine Styling-Expertise und nachhaltigen Stil-Anspruch kombiniere. Ich begleite Menschen dabei, ihren individuellen UND nachhaltigen Style zu entwickeln. Grundlage ist die vorhandene Garderobe, aus der wir eine „Capsule Wardrobe“ entwickeln. Die übersichtliche Saisongarderobe ist nachhaltig, spart Zeit und Geld, stärkt das eigene Selbst-und Stil-Bewusstsein. Nach einer gefühlten Ewigkeit im Lockdown und Homeoffice macht die Zusammenstellung neuer Outfits einfach riesigen Spass und wieder Lust auf Mode.